
Für welche Gelegenheiten diese Vorträge gebucht werden können
- Tagungen und Kongresse für Psychologen, Ärzte, Psychotherapeuten und andere Fachleute, die mit traumatisierten Menschen arbeiten
- Für Trauma-Forschungseinrichtungen
- Im Rahmen einer Gastdozentur für Universitäten
- Für regionale Kulturträger, die Kulturprojekte zum Thema “Kunst und Trauma” und “Bewältigung von Corona” entwickeln wollen
- Für das Rahmenprogramm traumaspezifischer Ausstellungen
- Im Rahmen von Ausstellungen oder Kulturprojekten zum Thema Corona
- Für Veranstaltungen für betroffene Laien
- Im Rahmen von traumaspezifischen Fortbildungen
Die Zielsetzung
Traumatische Erfahrungen sind mit unserer Alltagssprache kaum vermittelbar. Es bleibt oft schwierig, Zugänge zu den abgekapselten Innenräumen traumatischen Erlebens zu bekommen. Kunst und Literatur bieten Öffnungen zu sonst verschlossenen Kammern. Von diesem Innenblick können Fachleute profitieren, die vertiefte Einblicke suchen. Für Betroffene bietet es etwas, was banal und von unschätzbarem Wert ist: das Gefühl, mit anderen Menschen verbunden zu sein. Denn die Erfahrung von Isolation im eigenen posttraumatischen Erleben ist für viele besonders belastend. Alle Vorträge und Lesungen sind getragen von mehr als 30jähriger engagierter Suche nach Worten und Bildern für das Unsagbare. Worte und Bilder, mit denen wir als Künstler unsere Türen öffnen, damit andere ihre Türen öffnen können.


Basisvortrag “Risskultur”
Die Vision einer besseren gesellschaftlichen Integration von Traumata und großen Brüchen
In diesem Impulsvortrag wird die Idee einer verbesserten “Risskultur” vorgestellt – einer Kultur die den Umgang mit existenziellen Belastungen, biographischen Brüchen und kollektiven Traumata stärkt. Elemente einer lebensförderlichen Kultur des Umgangs mit traumatischen Rissen werden mit besonderem Fokus auf die Bedeutung von Kunst und Kreativität beleuchtet.
Dauer: 30 Minuten
[…] Vortrag anfragen

Basisvortrag “Risskultur”
Die Vision einer besseren gesellschaftlichen Integration von Traumata und großen Brüchen
In diesem Impulsvortrag wird die Idee einer verbesserten “Risskultur” vorgestellt – einer Kultur die den Umgang mit existenziellen Belastungen, biographischen Brüchen und kollektiven Traumata stärkt. Elemente einer lebensförderlichen Kultur des Umgangs mit traumatischen Rissen werden mit besonderem Fokus auf die Bedeutung von Kunst und Kreativität beleuchtet.
Dauer: 30 Minuten
[…] Vortrag anfragen

Kunst, Corona und kollektives Trauma
Die Bedeutung von Kunst für die kollektive Bewältigung von Corona
Wieso brauchen Gesellschaften aktuell Kunst und Kultur um die psychischen Folgen von Corona bewältigen zu können? Wie können Kunst und Kreativitätsförderung eingesetzt werden, um kollektive Resilienz zu steigern? Der Vortrag nähert sich dieser Frage mit der Betrachtung der Rolle von Kunst bei vorhergehenden kollektiven Krisen und aktueller Projekte an.
Dauer: 45 Minuten
Kunst, Corona und kollektives Trauma
Die Bedeutung von Kunst für die kollektive Bewältigung von Corona
Wieso brauchen Gesellschaften aktuell Kunst und Kultur um die psychischen Folgen von Corona bewältigen zu können? Wie können Kunst und Kreativitätsförderung eingesetzt werden, um kollektive Resilienz zu steigern? Der Vortrag nähert sich dieser Frage mit der Betrachtung der Rolle von Kunst bei vorhergehenden kollektiven Krisen und aktueller Projekte an.
Dauer: 45 Minuten


Risskultur Projekte
Entwicklung regionaler oder digitaler Kunstprojekte
Wie können Projekte entwickelt werden, die das Potential von Kunst und Kultur zur Stärkung von Gesellschaften und Individuen angesichts traumatischer Ereignisse nutzen? Welche Rolle spielt Interaktivität? Anhand des internationalen Projektentwurfes „Räume der letzten Zuversichten“ werden Kriterien für Kunstprojekte diskutiert.
Dauer: 30 Minuten (kann auf Wunsch auch als Workshop gebucht werden)

Risskultur Projekte
Entwicklung regionaler oder digitaler Kunstprojekte
Wie können Projekte entwickelt werden, die das Potential von Kunst und Kultur zur Stärkung von Gesellschaften und Individuen angesichts traumatischer Ereignisse nutzen? Welche Rolle spielt Interaktivität? Anhand des internationalen Projektentwurfes „Räume der letzten Zuversichten“ werden Kriterien für Kunstprojekte diskutiert.
Dauer: 30 Minuten (kann auf Wunsch auch als Workshop gebucht werden)

Räume der letzten Zuversichten
Ein Vortrag die Kraft der Zuversicht unter Extrembelastung
Was bleibt, wenn nichts mehr bleibt? Und wie helfen Kunst und Kultur Menschen mit traumatisierenden Erfahrungen, dazu Zugang zu finden? Anhand der Projekte „PoeTREE – Poesie der Zuversicht“ und „Smile, safe places“ werden Öffnungsmöglichkeiten für innere Zuversichtsräume ausgelotet und Impulse für eigene Projektentwicklungen gegeben.
Dauer: 45 Minuten
Räume der letzten Zuversichten
Ein Vortrag die Kraft der Zuversicht unter Extrembelastung
Was bleibt, wenn nichts mehr bleibt? Und wie helfen Kunst und Kultur Menschen mit traumatisierenden Erfahrungen, dazu Zugang zu finden? Anhand der Projekte „PoeTREE – Poesie der Zuversicht“ und „Smile, safe places“ werden Öffnungsmöglichkeiten für innere Zuversichtsräume ausgelotet und Impulse für eigene Projektentwicklungen gegeben.
Dauer: 45 Minuten


Transgenerative Traumatisierung in der Kunst
Wie sich generationsübergreifende Traumata in der Kunst erzählen
Die Betroffenheit unserer Familie durch die Euthanasie an einem geistig behinderten Großonkel während der NS Zeit hat sich in meiner künstlerischen Arbeit erzählt bevor mir die konkrete Geschichte bekannt war. Anhand des Projektes „MERGE“ und des Filmes „Werk ohne Autor“ wird erfahrbar, wie transgenerationale Traumata in der Kunst sichtbar und zugänglich werden
Dauer: 1 h

Transgenerative Traumatisierung in der Kunst
Wie sich generationsübergreifende Traumata in der Kunst erzählen
Die Betroffenheit unserer Familie durch die Euthanasie an einem geistig behinderten Großonkel während der NS Zeit hat sich in meiner künstlerischen Arbeit erzählt bevor mir die konkrete Geschichte bekannt war. Anhand des Projektes „MERGE“ und des Filmes „Werk ohne Autor“ wird erfahrbar, wie transgenerationale Traumata in der Kunst sichtbar und zugänglich werden
Dauer: 1 h

Die Erschliessung neuronaler Auenlandschaften
Über die Wirkung von Kunst aus neurophysiologischer Perspektive
Trauma aus neurophysiologischer Sicht zu betrachten ermöglicht auch neue Perspektiven auf die Rolle von Kunst und Kreativität. Deren Potenziale werden anhand aktueller Forschungsansätze und unterschiedlicher künstlerische Arbeiten und Methoden – wie Marguerite Duras’ „Ecrire au marge, au borde de la mer“ (Schreiben am Meersaum) – ausgelotet.
Dauer: 45 Minuten
Die Erschliessung neuronaler Auenlandschaften
Über die Wirkung von Kunst aus neurophysiologischer Perspektive
Trauma aus neurophysiologischer Sicht zu betrachten ermöglicht auch neue Perspektiven auf die Rolle von Kunst und Kreativität. Deren Potenziale werden anhand aktueller Forschungsansätze und unterschiedlicher künstlerische Arbeiten und Methoden – wie Marguerite Duras’ „Ecrire au marge, au borde de la mer“ (Schreiben am Meersaum) – ausgelotet.
Dauer: 45 Minuten

Inside Dissociation
Traumatische Nebelräume durch Kunst in ihrer Tiefe verstehen
Dissoziation ist ein Zustand so weit außerhalb unseres Alltagsbewusstsein, dass sie als innerer Erfahrungsraum kaum vermittelbar ist. Wo die Alltagssprache versagt, öffnen Kunst und Poesie neue Verständnisräume. Diese Kombination aus Lesung und Vortrag ist für Behandler und Fachleute eine Möglichkeit, einen intensiven Zugang zum Wesen von Dissoziation zu bekommen.
Dauer: 1 Stunde
Inside Dissociation
Traumatische Nebelräume durch Kunst in ihrer Tiefe verstehen
Dissoziation ist ein Zustand so weit außerhalb unseres Alltagsbewusstsein, dass sie als innerer Erfahrungsraum kaum vermittelbar ist. Wo die Alltagssprache versagt, öffnen Kunst und Poesie neue Verständnisräume. Diese Kombination aus Lesung und Vortrag ist für Behandler und Fachleute eine Möglichkeit, einen intensiven Zugang zum Wesen von Dissoziation zu bekommen.
Dauer: 1 Stunde

Frauenschatten
Über das Tabu weiblicher Gewalt
Frauen – speziell in der Rolle von Helferinnen – als Täterinnen wahrzunehmen ist sowohl für Betroffene wie auch Helfende und die Gesellschaft eine große Herausforderung. Die Krypta um den Schatten weiblicher Gewalt zu öffnen ist Fokus dieses Vortrags. Dieser enthält sowohl historische Einblicke – hier vor allem in die NS Zeit – wie auch eine Annäherung an die speziellen Verarbeitungshürden für Betroffene. Er kann auf Wunsch auch mit Bildern und Elementen aus der gleichnamigen Lesung kombiniert werden
Dauer: 30 Minuten – 1,5 h
Frauenschatten
Über das Tabu weiblicher Gewalt
Frauen – speziell in der Rolle von Helferinnen – als Täterinnen wahrzunehmen ist sowohl für Betroffene wie auch Helfende und die Gesellschaft eine große Herausforderung. Die Krypta um den Schatten weiblicher Gewalt zu öffnen ist Fokus dieses Vortrags. Dieser enthält sowohl historische Einblicke – hier vor allem in die NS Zeit – wie auch eine Annäherung an die speziellen Verarbeitungshürden für Betroffene. Er kann auf Wunsch auch mit Bildern und Elementen aus der gleichnamigen Lesung kombiniert werden
Dauer: 30 Minuten – 1,5 h



Kunst, Corona und kollektives Trauma
Die Bedeutung von Kunst für die kollektive Bewältigung von Corona
Wieso brauchen Gesellschaften aktuell Kunst und Kultur um die psychischen Folgen von Corona bewältigen zu können? Wie können Kunst und Kreativitätsförderung eingesetzt werden, um kollektive Resilienz zu steigern? Der Vortrag nähert sich dieser Frage mit der Betrachtung der Rolle von Kunst bei vorhergehenden kollektiven Krisen und aktueller Projekte an.
Dauer: 45 Minuten

Kunst, Corona und kollektives Trauma
Die Bedeutung von Kunst für die kollektive Bewältigung von Corona
Wieso brauchen Gesellschaften aktuell Kunst und Kultur um die psychischen Folgen von Corona bewältigen zu können? Wie können Kunst und Kreativitätsförderung eingesetzt werden, um kollektive Resilienz zu steigern? Der Vortrag nähert sich dieser Frage mit der Betrachtung der Rolle von Kunst bei vorhergehenden kollektiven Krisen und aktueller Projekte an.
Dauer: 45 Minuten

Kunst & Corona
Schöpferische Antworten auf die aktuelle Situation
Eine der wirklich anrührenden, öffentlich aber kaum diskutierten Folgen von Corona ist die Explosion von Kreativität, die vor allem im Internet sichtbar wird. In diesem Vortrag geht es darum, wie das Wunder menschlicher Kreativität sich aktuell zeigt, in jedem einzelnen belebt werden kann und wieso wir als Einzelne und als Gesellschaft gerade jetzt Kunst, Kultur und Kreativität brauchen.
Dauer: 1 h
Kunst & Corona
Schöpferische Antworten auf die aktuelle Situation
Eine der wirklich anrührenden, öffentlich aber kaum diskutierten Folgen von Corona ist die Explosion von Kreativität, die vor allem im Internet sichtbar wird. In diesem Vortrag geht es darum, wie das Wunder menschlicher Kreativität sich aktuell zeigt, in jedem einzelnen belebt werden kann und wieso wir als Einzelne und als Gesellschaft gerade jetzt Kunst, Kultur und Kreativität brauchen.
Dauer: 1 h


Das Wunder der kleinen Tierchen
Über die Heilkraft von Kunst und Kreativität bei existenziellen Verletzungen
„Die kleinen Tierchen“ – das ist ein sehr persönlicher Begriff für die wuselnde Tätigkeit der Kreativkräfte, die zum Einen psychisch bei traumatischen Verletzungen aktiv werden. Zum Anderen sind sie in Basis aller Neubildung in der Natur. Aber was wirkt da eigentlich wie und warum? Und wir können wir die kleinen Tierchen in uns füttern? Dieser Vortrag erkundet die Bedeutung von Kunst und Kreativität für unsere persönliche und kollektive Bewältigungskraft von Krisen und Traumata.
Dauer: 45 Minuten

Das Wunder der kleinen Tierchen
Über die Heilkraft von Kunst und Kreativität bei existenziellen Verletzungen
„Die kleinen Tierchen“ – das ist ein sehr persönlicher Begriff für die wuselnde Tätigkeit der Kreativkräfte, die zum Einen psychisch bei traumatischen Verletzungen aktiv werden. Zum Anderen sind sie in Basis aller Neubildung in der Natur. Aber was wirkt da eigentlich wie und warum? Und wir können wir die kleinen Tierchen in uns füttern? Dieser Vortrag erkundet die Bedeutung von Kunst und Kreativität für unsere persönliche und kollektive Bewältigungskraft von Krisen und Traumata.
Dauer: 45 Minuten

Die Kinder in den Glasbergen
Über Kunst und Literatur abgespaltene Anteile anbinden
„Ein Buch muss die Axt sein, für das gefrorene Meer in uns“ nannte Kafka sein Bemühen, inneren Schockstarren die öffnende Kraft von Literatur entgegen zu setzen. Als „Schreiben am Meersaum“ bezeichnete Marguerite Duras eine Art zu Schreiben, die im Meer des Unbewußten abgetauchte innere Anteile mit dem Ufer des Bewußtseins verwebt. In dieser Kombination aus Lesung und Vortrag geht es darum, wie im Schreiben und bildnerischen Gestalten traumatisierte „Schattenkinder“ an den Wärmestrom von Sichtbarkeit und Lebendigkeit angebunden werden.
Dauer: 1 Stunde

Die Kinder in den Glasbergen
Über Kunst und Literatur abgespaltene Anteile anbinden
„Ein Buch muss die Axt sein, für das gefrorene Meer in uns“ nannte Kafka sein Bemühen, inneren Schockstarren die öffnende Kraft von Literatur entgegen zu setzen. Als „Schreiben am Meersaum“ bezeichnete Marguerite Duras eine Art zu Schreiben, die im Meer des Unbewußten abgetauchte innere Anteile mit dem Ufer des Bewußtseins verwebt. In dieser Kombination aus Lesung und Vortrag geht es darum, wie im Schreiben und bildnerischen Gestalten traumatisierte „Schattenkinder“ an den Wärmestrom von Sichtbarkeit und Lebendigkeit angebunden werden.
Dauer: 1 Stunde

Die eigene Risskultur
Schöpferische Antworten auf existenziellen Verletzungen für sich selber und im persönlichen Netzwerk
Wir brauchen nicht nur als Gesellschaft, sondern auch in uns selber und mit nahen Menschen eine Kultur, die die Integration existenzieller Verletzungen leichter macht. Dieser Vortrag nähert sich der Frage, wie wir als Einzelne eine solche Kultur entwickeln und pflegen können, wärmende Netzwerke aufbauen und die Kraft unserer Kreativität einsetzen.
Dauer: 1 Stunde, auch als Workshop buchbar
Die eigene Risskultur
Schöpferische Antworten auf existenziellen Verletzungen für sich selber und im persönlichen Netzwerk
Wir brauchen nicht nur als Gesellschaft, sondern auch in uns selber und mit nahen Menschen eine Kultur, die die Integration existenzieller Verletzungen leichter macht. Dieser Vortrag nähert sich der Frage, wie wir als Einzelne eine solche Kultur entwickeln und pflegen können, wärmende Netzwerke aufbauen und die Kraft unserer Kreativität einsetzen.
Dauer: 1 Stunde, auch als Workshop buchbar


Bilder, die durch die Zeit wirken
Transgenerative Weitergabe von Traumata
Wie Scherenschnitte drücken sich manche Schatten aus der Familiengeschichte durch die Generationen durch. Häufig werden sie durch die Kunst erst sicht- und beantwortbar. In diesem sehr persönlichen Vortrag geht es darum, wie die Behinderteneuthanasie im Nationalsozialismus und das Auftreten von Helfern als Aggressoren sich sowohl in meiner Biografie wie auch der künstlerischen Arbeit gezeichnet hat.
Dauer: 1 Stunde

Bilder, die durch die Zeit wirken
Transgenerative Weitergabe von Traumata
Wie Scherenschnitte drücken sich manche Schatten aus der Familiengeschichte durch die Generationen durch. Häufig werden sie durch die Kunst erst sicht- und beantwortbar. In diesem sehr persönlichen Vortrag geht es darum, wie die Behinderteneuthanasie im Nationalsozialismus und das Auftreten von Helfern als Aggressoren sich sowohl in meiner Biografie wie auch der künstlerischen Arbeit gezeichnet hat.
Dauer: 1 Stunde
